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Wichtige Baustelle für die städtische Wasserversorgung

16.02.2018:

Am 16. Februar erfolgte der erste Schritt für eine wichtige Baustelle der Wasserversorgung von Tauberbischofsheim: Der Spatenstich für den neuen Hochbehälter auf dem Laurentiusberg. Der geplante Neubau gehört zur Neustrukturierung der Wasserversorgung der Stadt, parallel zu den interkommunalen Vorhaben des Zweckverbandes „Wasserversorgung Mittlere Tauber" (WVMT). Neben den Vertretern des Zweckverbandes und der Firma Boller waren die Mitglieder des Gemeinderates, der Landratsabgeordnete Prof. Dr. Wolfgang Reinhart und Bürgermeister der Stadt Tauberbischofsheim, Wolfgang Vockel, vor Ort.

In seinen Grußworten wies dieser auf die Bedeutung des Projekts für die künftige Versorgung der Verbandskommunen des Zweckverbandes WVMT und die Stadt hin, denn alle genutzten Rohwasserfassungen werden zentral am Wasserwerk Taubertal in Dittigheim zusammengeführt, gemeinsam aufbereitet und weiter über die geplanten Reinwasserleitungen in die Versorgungsnetze der beteiligten Kommunen geleitet. Dazu gehört auch der neue Hochbehälter auf dem Laurentiusberg. Fast 25 Prozent der künftigen Gesamtableitung des Dittigheimer Wasserwerkes können zukünftig darüber abgeleitet werden. Prof. Dr. Wolfgang Reinhart freute sich über diesen „Meilenstein für die Wasserversorgung in Tauberbischofsheim und wichtige Investition in die Zukunft.“

 

Der neue Hochbehälter auf dem Laurentiusberg soll einen Nutzinhalt von 1.800 m³ umfassen. Künftig wird er die Spitzentageswerte von Dittigheim, Dittwar, Laurentiusberg sowie den Spitzenbedarf von einem Drittel der Kernstadt vorhalten. Der Hochbehälter ist vollständig in Betonbauweise geplant. Die zwei Wasserkammern werden als monolithisches Bauwerk in Betonbauweise erstellt.

Als nächstes Bauprojekt wird es eine verbindende Leitung durch das Tal zum Hamberg geben. Beide Bauleistungen sind Teil des Gesamtkonzeptes Wasserversorgung Mittlere Tauber und nach den Förderrichtlinien Wasserwirtschaft des Landes Baden-Württemberg förderfähig. „Es ist nach wie vor von allergrößter Bedeutung für die Wasserversorgung, dass das Land die Fördermittel für die Investitionen ausreichend bereitstellt. Die politische Unterstützung dazu wurde uns zugesagt“, so Vockel weiter.

 Aus der öffentlichen Ausschreibung ging die Boller-Bau GmbH Tauberbischofsheim als günstigste Bieter für den baulichen Teil hervor. Die Gesamtkosten sollen rund 2,4 Millionen Euro betragen. Es wird mit einer Bauzeit von etwa einem Jahr gerechnet.

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