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Historie

Ehemalige Kurmainz-Kaserne

1963 wurde Tauberbischofsheim Garnisonsstandort mit von Beginn an 1.600 Soldaten.

In der ehemaligen Kurmainz-Kaserne befanden sich bis vor der Auflösung die Logistikbrigade 200, das Artillerieaufklärungsbataillon 121, ein Kraftfahrtausbildungszentrum, eine Außenstelle des Bundessprachenamtes zur Sprachschulung sowie der Sportfördergruppe der Bundeswehr mit insgesamt 1.000 Soldaten und rund 150 Zivilkräften.

Standortauflösung

ehemalige Kurmainz-Kaserne

Über die vollständige Auflösung des Bundeswehrstandortes in Tauberbischofsheim wurde vom Bundesminister der Verteidigung Ende 2004 verfügt.
Damit war klar: Ein 43 ha großes Kasernengelände mit 6 ha Verkehrsflächen, 11 ha großem Munitionslager und einem Truppenübungsplatz mit rund 120 ha standen für die zivile Nutzung zur Verfügung.
Eigentümer war zu diesem Zeitpunkt noch der Bund.

Am 30. Juni 2008 verließ der letzte der rund 1.000 Soldaten die Kurmainz-Kaserne auf dem Laurentiusberg.

Die Stadt hat die Liegenschaften nach langwierigen Grundstücksverhandlungen mit der Bundesanstalt für Immobilienangelegenheiten am 1. Mai 2011 in ihren Besitz übernommen und von diesem Tag an die Verantwortung auf dem Laurentiusberg getragen.

Einleitung vorbereitender Untersuchungen für die Sanierung

Am 30.03.2013 hat die Stadt Tauberbischofsheim beschlossen, die vorbereitenden Untersuchungen für das ehemalige Areal der Kurmainz-Kaserne einzuleiten.
Wesentliche Grundlage für die Übernahme der ehemaligen Kurmainz-Kaserne ist die Entscheidung des Landes, den ehemaligen Kasernen-Bereich auf Antrag der Stadt in das Förderprogramm "Stadtumbau-West" aufzunehmen. Das Land hat dazu eine Förderung von 2 Millionen Euro bewilligt.

Prof. Dr. Wolfgang Reinhart übergab Bürgermeister Wolfgang Vockel den Bewilligungsbescheid des Landes und betonte, dass die Landesregierung die Kommunen im Main-Tauber-Kreis bei der Bewältigung der schwierigen Konversionsaufgaben zuverlässig begleite und fördere.
Das Förderprogramm "Stadtumbau-West" sei ein geeignetes Instrument, die Entwicklung wirksam voran zu bringen. Auf diesem Weg wünsche er auch der Stadt viel Erfolg.

Bürgermeister Wolfgang Vockel bedankte sich beim Land für die Förderung, die die Konversion im mittleren Main-Tauber-Kreis ganz besonders auch durch Prof. Dr. Reinharts persönlichen Einsatz. "Die jetzt anstehenden Aufgaben sind im Verhältnis zur Größe unserer Stadt über Jahre eine gewaltige Herausforderung, aber wir - Gemeinderat und Bürgermeister - wollen und müssen Verantwortung übernehmen, um die Chancen für eine gute Stadtentwicklung nutzen zu können.", erklärte Bürgermeister Vockel.

Ein weiterer Förderbescheid mit Finanzhilfen in Höhe von 1 Million Euro aus dem Fördertopf des Bund-Länder-Programms Stadtumbau West wurde von Herrn Regierungspräsident Schmalzl am 24. April 2014 übergeben. Herr Schmalzl konnte sich vor Ort von der positiven Entwicklung des künftigen Stadtteils überzeugen.

Erfolgreiche Vermarktung

Foto von Juli 2014

In einem Artikel der Fränkischen Nachrichten vom 28. Januar 2005 wurde Bürgermeister Vockel mit den Worten zitiert: "Wie können wir es angesichts des massiven Rückzugs der Bundeswehr auch aus den benachbarten Kasernen in Lauda-Königshofen und Külsheim schaffen, die zentralörtliche Funktion Tauberbischofsheim aufrecht zu erhalten?"
Zwischenzeitlich kann die Stadt Tauberbischofsheim darauf eine Antwort geben, die mehr als positiv ist:

 

Es wurden bis September 2016 Gebäude und Grundstücke an zum Teil international tätige Unternehmen in einer Größenordnung von insgesamt circa 8 ha Größe veräußert. Zudem haben sich über 50 Firmen aus Industrie, Handwerk und Dienstleistung in den bestehenden Gebäuden eingemietet und etabliert. Heute existieren bereits über 450 Arbeitsplätze auf dem Laurentiusberg.

Ihre Vorteile
  • Vielfältige Ansiedlungsvarianten möglich
  • Lage im Sanierungsgebiet
  • Direkt angrenzende Optionsflächenbindung
  • Standort mit hervorragender Anbindung
  • Beste Voraussetzungen für die Ansiedlung von Firmen

Hier erfahren Sie mehr über die Vorteile

Ihr Ansprechpartner

Barbara Kuhn

Geschäftsführerin Zweckverband

Stadt Tauberbischofsheim

Telefon: 09341/803-50
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